Nach Ansicht des amerikanischen Computerwissenschaftlers Edward Tufte trägt die Präsentationssoftware Power Point von Microsoft zur Verblödung der Gesellschaft bei. Die kurze Informationsaufbereitung verführt Menschen dazu, wichtige Textpassagen zu überlesen.
Aufzählungen in Form von Listen bringtdie Konsumenten der Sofware dazu, sich nicht mehr ihres eigenenVerstandes zu bedienen und den Punkten blind zu vertrauen. Dieauf ca. 400 Millionen Rechnern auf der ganzen Welt installierteSoftware kann laut Ansicht des Wissenschaftlers dazu beitragen,dass komplexe Sachverhalte nicht mehr adäquat behandelt werden.Dies kann sogar lebensbedrohliche Konsequenzen haben: Wie dieNew York Times berichtet, könnte sogar der Columbia-Absturzim Vergangenen Februar auf Briefings mit Powerpoint zurückzuführensein.
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