Für den Tod junger Menschen ist in den meisten Fällen ein Verkehrsunfall die Ursache. "Gerade im Einstiegsalter in den motorisierten Straßenverkehr sind unsere 15-, 16-Jährigen am höchsten gefährdet und genau dann gibt es keine systematische Verkehrserziehung in der Schule. Das Online-Lexikon könnte Schülern und Lehrern als Anreiz für Projekt-Arbeiten und Referate dienen", meinte Verkehrspsychologe Gregor Bartl.
Das Lexikon startet mit 86 ausgearbeiteten Themen, die Bereiche wie wissenschaftliche Studienergebnisse, Statistiken, Verweise auf Gesetzestexte, verkehrspsychologische Aspekte und technische Fakten umfassen. "Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass Verkehrssicherheitsarbeit nicht nur mit dem erhobenen Zeigefinger passiert, sondern dass man auch attraktive Angebote schafft, um die Menschen für ihre eigene Sicherheit zu interessieren", sagte Gerald Pöllmann, Leiter der Bundesanstalt für Verkehr.
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