Ein 12-jähriges Mädchen sollte 750 000 Dollar für illegale Downloads bezahlen. In letzter Minute kam ein außergerichtlicher Vergleich zustande.
Auf Raubkopierer warten schwere Zeiten, denndie Musikindustrie macht Ernst im Kampf gegen den illegalen Tauschvon Songs im Internet. Bei 261 Internet-Usern flattern nun Klagenins Haus, weil sie massiv Songs zum Download zur Verfügunggestellt hätten, so der Vorwurf.
12-Jährige verklagt Ein Mädchen hat rund 1000 verschiedene Songsaus dem Internet herunter geladen. Die 12-Jährige solltedafür ursprünglich mit 750 000 US-Dollar zur Kasse gebetenwerden. Mittlerweile hat man sich außergerichtlich geeinigt.Demnach wird die Mutter des Teenagers 1790 Euro an die RIAA überweisen."Es tut mir leid, was ich getan habe. Ich wollte niemanden schädigen",meint das Mädchen.
71-Jähriger schiebt Schuld auf dieEnkel Unter den Angeklagten ist auch ein 71-jährigerGroßvater. Dieser fühlt sich jedoch völlig unschuldigund schiebt die Schuld an den Downlowds auf die Kinder seinesSohnes: "Ich habe es nicht getan und fühle mich auch nichtverantwortlich."
"Große Fische" auf der Anklagebank Nach US-Medienberichten erklärte RIAA-PräsidentCary Sherman, die Klagen seien vor allem gegen "die größerenFische" eingereicht worden, die über 1000 urheberrechtlichgeschützte Lieder über das Internet verbreitet hätten.Einer neuen Studie zufolge entgingen der US-Musikindustrie durchdie Copyright-Verletzungen 2002 630,6 Millionen Euro.
RIAA bietet Amnestie an Zugleich bietet die Vereinigung RIAA eine Amnestiefür alle an, die sich schriftlich verpflichten, künftigkeine Musik mehr zu tauschen.
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