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28.11.2014 - 07:52

Yoga- Übungen für gebrochene Herzen

05.11.2008, 11:12
Yoga-Übungen für gebrochene Herzen (Bild: © [2008] JupiterImages Corporation)
Foto: © [2008] JupiterImages Corporation
Jeder von uns hat schon einmal Liebeskummer gehabt und ist mit gebrochenem Herzen nach einer Beziehung traurig zurückgeblieben. Vielen von uns fällt es in dieser Ausnahmesituation des Grübelns um die Gründe des Verlustes eines geliebten Menschen schwer, sich selbst wieder aufzurichten und dem Leben neu entgegenzutreten. Yoga kann dabei helfen, sich nach einer Trennung wieder aufzurichten und den Schmerz zu bekämpfen.

Die amerikanische Autorin und Yogatrainerin Michelle Paisley beschreibt in ihrem Buch „Yoga für gebrochene Herzen“ einfache Übungen, die uns bei Liebeskummer die Balance zurückgeben können. Sie selbst hat sich mit ihnen aus so mancher Liebeskrise gerettet. Wir stellen dir hier die besten fünf Übungen vor:

Der Baum – für mehr Gleichgewicht

Der Baum hilft, Körper und Seele zu mehr Gleichgewicht zu verhelfen. Wer leicht ins Schwanken gerät, sollte die Übung in der Nähe einer Wand machen, um sich abstützen zu können.

Und so geht’s: Stell dich zuerst mit dem linken Fuß fest auf die Matte und verankere dich mit den Zehen im Boden, als ob du Baumwurzeln schlagen würdest.

Stell dir vor, wie Wurzeln aus deiner Fußsohle in den Boden hineinwachsen. Lege jetzt den rechten Fuß mit der Sohle an die Innenseite der linken Wade oder des linken Oberschenkels, entweder oberhalb oder unterhalb des Knies. Die Hände vor der Brust falten und entspannen. Atmen. Konzentriere dich auf einen fixen Punkt, nicht auf einen anderen Menschen, sonst kommst du ins Schwanken. Übung mit dem anderen Bein wiederholen.

Taubenposition – Emotionen loslassen

Diese Übung – oben im Bild dargestellt – öffnet die Hüften und hilft beim Loslassen von Emotionen. Leg dich auf den Bauch. Dann zieh beim Einatmen das rechte Knie nach vorn und schieb das linke Bein weit nach hinten. Setz dich rechts auf den Boden und schieb die rechte Ferse unter den linken Hüftknochen. Dann leg beide Hüften nach vorne auf die Matte und lass dich auf die Unterarme sinken. Atme ein paarmal langsam und tief durch. Am Anfang ist die Position möglicherweise unangenehm. Doch mit der Zeit wird es dir gelingen, die Anspannung in Hüften und Becken auszulösen. Hier stauen sich laut Paisley häufig Stress und Emotionen. Durch die Übung werden diese gelöst.

Vornüberbeugen im Sitzen – zur Entspannung

Diese Übung beruhigt Körper und Seele und hilft dabei, Stress zu reduzieren und zu entspannen. Setz dich auf eine Matte, atme ein und heb die Arme mit einer kreisförmigen Bewegung über den Kopf. Beim Ausatmen beugst du den Oberkörper nach vorn und streckst die Arme in Richtung Fußknöchel. Geübte können mit den Fingern ihre großen Zehen fassen. Alle anderen beugen sich so weit nach vorne, wie sie können. Beim nächsten Einatmen die Wirbelsäule dehnen, beim Ausatmen noch ein wenig nach vorn sinken. Versuch die Position fünf bis zehn Atemzüge oder noch länger zu halten.

Schmetterling – steht für Veränderung

Setz dich auf den Boden, die Beine sind angewinkelt, bring nun deine Fußsohlen vorm Körper zusammen und lass die Knie weit geöffnet nach außen fallen. Halte die Füße mit den Händen. Schließ die Augen und konzentriere dich auf dein Inneres. Stell dir beim Einatmen vor, dass eine Schnur den Scheitelpunkt deines Kopfes zum Himmel emporzieht. Beim Ausatmen lass die Schnur durch deinen Körper laufen, so dass er dein Gesäß im Boden verankert.

Leichenhaltung – hilft beim Akzeptieren

Du liegst auf dem Rücken, streck die Beine gerade aus und lass die Füße zur Seite fallen. Die Arme liegen neben dir am Boden, die geöffneten Handflächen zeigen nach oben. Du hast jetzt eine Haltung eingenommen, die Akzeptanz zeigt und dich akzeptieren lässt.

Atme mit geschlossenen Augen ein und aus. Such deinen Körper nach Verspannungen ab und löse diese nacheinander auf. Beginne mit den Gesichtsmuskeln, glätte die Stirn, lockere den Kiefer, lass die Zunge in den Rachen fallen. Als nächstes entspanne Nacken, Schultern und Arme. Konzentriere dich dann auf die Hände. Gehe weiter zum Rumpf, bedanke dich bei deinen inneren Organen, Herz, Lunge, Därme, für ihre Arbeit. Jetzt entspanne Oberschenkel, Kniesehnen, Waden, schließlich Fußsohlen und Zehen. Lasse alles los.

Das Buch kann über unseren Buchshop online bestellt werden. Den Link findest du in der Infobox.

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