Vali Höll daheim

„An so etwas denke ich beim Rennfahren nicht“

Die dritte Weltcupstation für die Downhill-Asse führt die Creme de la Creme nach Leogang. Eine Strecke, die Valentina Höll wie ihre Westentasche kennt. Mit zwei Siegen im Gepäck stimmt das Selbstvertrauen bei der Pinzgauerin. Dennoch geht sie entspannt in ihr Heimrennen . . .

Vierfache Gesamtweltcupsiegerin, zweifache Saisonsiegerin und auf der Strecke, die sie wie ihre Westentasche kennt: Valentina Höll scheint beim Heimweltcup in Leogang unschlagbar. Der dritte Sieg in diesem Jahr ist fast vorprogrammiert. „Aber ich weiß, wie schwierig es daheim ist“, dämpft die Pinzgauerin die Erwartungen. „Den Hattrick habe ich nicht angepeilt. An so etwas denke ich gar nicht, wenn ich Rennen fahre.“

Derzeit kann sie mit ihrem neuen Team Commencal ihren Sport wieder genießen und im Kopf cool bleiben. Dennoch würde sie ein gutes Ergebnis in der Quali am Freitag (Herren um 12.30, Damen 13.30) bestimmt beruhigen. Bei einem Sieg würde sie als letzte Downhill-Fahrerin am Samstag starten. Erstmals in der Geschichte der Sportart wirklich als allerletzte, denn bisher war es den Herren vorbehalten, den Schlussakt zu vollziehen. Samstag wird erstmals getauscht, sehr zur Freude von Lokalmatadorin Höll: „Mega cool. Dass sie es in Leogang machen zeigt schon, was wir für eine Wirkung haben.“

„Leoganger machen es richtig gut“
Was Leogang für ihren Sportart bedeutet, weiß die 24-Jährige auch sehr zu schätzen. Bis 2030 bleibt ihre Heimstrecke im Weltcupkalender. „Das zeigt, wie motiviert sie sind. Nur mit ihrer Hilfe und der Bühne können wir unseren Sport machen. Es braucht einfach so Leute. Die Leoganger machen es richtig gut!“

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