In der sogenannten "Landrush"-Phase, die am Mittwoch gestartet wurde, können Nutzer aus aller Welt ohne jegliche Einschränkungen Internet-Adressen unter der .asia-TLD beantragen. "Wir wollten eine gemeinsame Plattform - von Asien, für Asien - wo Individuen und Unternehmen gleichermaßen die Online-Community in Asien erreichen können", erklärt Edmon Chung, DotAsia-CEO. Mit dem Landrush kulminieren acht Jahre dahin gehender Bestrebungen.
Um das Interesse an .asia-Domains zu treiben, setzt DotAsia auf asiatische Berühmtheiten wie den indischen Cricket-Star Kapil Dev oder die zweifache chinesische Olympiasiegerin im Wasserspringen vom Drei-Meter-Brett Gao Min. Auch mehr als 700 bekannte Persönlichkeiten aus Hong Kong hätten bereits .asia-Domains.
Bis 31. Januar 2008 hatte es für .asia eine aus insgesamt fünf Phasen bestehende "Sunrise"-Periode gegeben, in der auch Inhaber von Markennamen und Unternehmen bereits Domains registrieren konnten. DotAsia meldet über 30.000 beantragte Domain-Namen bereits in der Sunrise-Periode, mit breit gefächertem internationalen Interesse. So gibt DotAsia an, dass etwa Domains für asiatische Non-Profit-Organisationen oder Asien-Ableger internationaler Unternehmen registriert sind.
Fast drei Millionen .eu-Domains
Als Vergleich zu .asia bietet sich die .eu-TLD an. Sie hat fast zwei Jahre nach dem Landrush über 2,79 Millionen registrierte Domains erreicht, wie aus der Statistik-Seite der EURid hervorgeht. ".eu ist heute die drittgrößte europäische TLD nach .de und .uk", sagt Patrik Lindén, EURid Communications Manager. (pte)
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