Durch die rosa Brille

Filter für jede Stimmungslage

Elektronik
14.07.2007 13:05
Als Kameras noch analog waren und Filme in die Apparate eingelegt werden mussten, kamen Fotografen an ihnen oftmals nicht vorbei: Filter. Einmal vor das Objektiv geschraubt, können die lichtdurchlässigen Scheiben die Stimmung eines Bildes maßgeblich beeinflussen. Auch heute kommen Filter noch zum Einsatz, dank digitaler Bildbearbeitung sind sie aber weitaus seltener von Nöten. Wie du deinen Bildern den richtigen Farbstich verpasst, erfährst du in Teil vier der großen Foto-Serie auf Krone.at.

Polfilter, UV-Filter, Verlaufsfilter oder Effektfilter: Filter gibt es in rauen Mengen. Sie alle haben zur Aufgabe, das Bild noch vor dem Auftreffen auf das Objektiv und in weiterer Folge auf Bildsensor oder Film zu verändern. Bestimmte Effekte, wie sie etwa ein Sternfilter hervorruft, der diffuse Lichtquellen in strahlende Sterne verwandelt, können daher in der späteren Bildbearbeitung auf dem Computer nicht nachträglich eingefügt werden.

Wer seinem Bild aber einen ganz besonderen Farbstich verpassen möchte, etwa einen sanft und nostalgisch wirkenden Sepia-Ton, der kann auf die kostenlose Software "PhotoFilter" von Filterhersteller Opanda zurückgreifen. Die gerade einmal 2,4 Megabyte große Freeware simuliert über 120 Filter der namhaften Hersteller Kodak, Cocin und Hoya. Das englischsprachige Tool ist zudem intuitiv bedienbar und bedarf keiner großen PC- oder Fremdsprachenkenntnisse. 

Nach der Installation wird das zu bearbeitende Bild über den "Load"-Button auf der rechten Seite geöffnet. Mit dem Plus- und Minus- oder dem 1:1-Knopf in der oberen Leiste kann die Darstellungsgröße des Bildes angepasst werden. Anschließend muss nur noch der gewünschte Filter-Hersteller (Kodak-, Cocin- oder Hoya-Button rechts vom Bild) ausgewählt werden und schon kann es losgehen.

Über ein Pull-Down-Menü werden sämtliche Filter eines Herstellers aufgerufen. Bei den (simulierten) Filtern aus dem Hause Cocin gibt es Erläuterungen zur Funktionsweise, durch die farbliche Kennzeichnung dürfte aber auch Laien schnell ersichtlich sein, welche Farbanteile vom jeweiligen Filter herausgefiltert werden. Über einen Schieberegler wird schließlich die Intensität des Effekts bestimmt - wer nicht möchte, dass der Filter den gesamten Bildbereich einfärbt, sollte den Button "Luminosity" ankreuzen, um so wesentlich feinere Veränderungen herbeizuführen.

Mit einem Klick auf das Pfeil-Symbol ("Play") wird der Effekt angewandt, zur Kontrolle kann über die Befehle "Original" und "Preview" zwischen dem ursprünglichen Bild und einer Vorschau gewechselt werden. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, genügt zu guter Letzt ein Klick auf "Save", um die Bilder als JPEG, TIFF oder BMP zu speichern. 

Wer sich übrigens von den Werbeeinblendungen genervt fühlt, kann diese über den Befehl "Adcolumr" deaktivieren.

Über die Infobox findest du den Link zum Download sowie die Teile eins bis drei der großen Foto-Serie auf Krone.at.

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