Na geh statt Energie

Frühjahrsmüdigkeit als Dauerzustand

Gesund
06.03.2008 15:21
Geht bei dir die Frühjahrsmüdigkeit nahtlos in eine "Dauerschlappheit" über? Dann solltest du schnell für mehr Power im Leben sorgen. Die Zauberformel lautet: Viel Bewegung, frische Luft sowie vitamin- und mineralstoffreiche Kost.

Wenn du dich ständig müde und ausgelaugt fühlst, solltest du zuerst einen Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob hinter der Abgeschlagenheit eine ernsthafte Erkrankung steckt (zum Beispiel Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion, Krebs oder Depressionen). 

Wenn du gesund bist, dann solltest du selbst herausfinden, was für deine Müdigkeit verantwortlich ist. Vielleicht bist du dauernd gestresst und überarbeitet oder du schläfst einfach zu wenig (sieben bis acht Stunden sollten es schon sein). Aber auch zu viel Schlafen kann müde machen. 

Unser Organismus hat seine eigene innere Uhr. Richte wenn möglich deinen Tagesablauf danach. Ein kurzes Nickerchen zwischendurch wirkt oft Wunder. Ideal ist auch ein kurzes Mittagsschläfchen (20 bis 40 Minuten), wenn es Zeit und Umstände erlauben. Oft reichen fünf Minuten! 

Lass die Müdemacher weg
Auch die Ernährung spielt bei Müdigkeit eine große Rolle. Iss nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Am besten leicht verdauliche Speisen. Schweinsbraten und Schnitzel liegen schwer im Magen und machen müder als frisches Obst und Gemüse. 

Oft ist die Ursache für Müdigkeit auch Eisenmangel. Vor allem Frauen im gebärfähigen Alter und schnell wachsende Kinder und Jugendliche weisen oft einen Mangel dieses Mineralstoffes auf. Auch Konzentrationsschwäche und verminderte Leistungsfähigkeit können Anzeichen dafür sein, dass der Körper zu wenig Eisen hat. 

Eisenreiche Lebensmittel sind Rind- und Lammfleisch, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, wobei Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln schlechter vom Organismus verwertet werden kann. Die Eisenaufnahme kann durch Vitamin C erhöht werden. 

Wer „gähn“ sagt, muss auch B sagen
Wichtig für mehr Kraft und Vitalität ist auch ausreichende Zufuhr von Vitaminen der B-Gruppe: 

  • Vitamin B1: Es spielt bei der Energiegewinnung durch den Abbau von Zucker im Organismus eine wichtige Rolle. Vorkommen: Weizenkeime, Eigelb und Vollkornprodukte. 
  • Vitamin B5 ist bei der Umwandlung von Kohlenhydraten und Fetten in Energie von Bedeutung. Es ist in den gleichen Lebensmitteln enthalten wie B1. 
  • Vitamin B12 ist am Stoffwechsel von Zucker, Fett und Eiweiß beteiligt und unterstützt den Energiehaushalt innerhalb der Zellen. Vorkommen: In eiweißhaltigen, tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch. 

Auch Magnesium kann dazu beitragen, die Müdigkeit besser in den Griff zu bekommen. Es unterstützt die Muskel- und Nervenfunktion und ist in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Weizenkeimen enthalten.

Nicht vergessen: Ausreichend trinken! Erstes Symptom einer Dehydrierung (Austrocknung) ist nämlich Müdigkeit. Besonders auch bei höheren Temperaturen sollten mindestens eineinhalb Liter Flüssigkeit getrunken werden, am besten Leitungs- oder Mineralwasser.  
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