Der Ansatz basiert auf dem Prinzip der Gänsehaut. Eine farbige Fläche wird dabei mit Fell bedeckt, dessen andersfarbige Fasern sich beim Anlegen von Spannung aufrichten und somit die Grundfläche zum Vorschein bringen. Der Hintergrund wird in einzelne Pixelbereiche unterteilt, die separat steuerbar sind. Mit einem entsprechenden Betrachtungsabstand und Betrachtungswinkel werden somit zweifärbige Bilder sichtbar.
Als Einsatzgebiete sieht der Entwickler Kleidung, Möbel oder andere Orte, an denen das Display kommunikative, informelle oder einfach dekorative Zwecke erfüllt, heißt es im Patentantrag. Das Pelz-Display eigne sich somit hervorragend für innovative Designer in der Modeindustrie, heißt es.
Der Vorteil gegenüber anderen Displaytechnologien wie LEDs oder lichtemittierenden Materialien, die in Kleidung integriert sind, ist, dass der Fabrikationsaufwand und die Kosten erheblich niedriger sind. So könnte die Technologie in Kleidung eingenäht werden und das Herstellerlogo durch wechselnde Bilder ersetzen. (pte)
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