Ein ausgelassener Sommerabend endete am Dienstag in Wien mit einer Tragödie: Ein 41-jähriger Mann kam ums Leben, nachdem er von einer Fußgängerbrücke in die Neue Donau gesprungen war.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann – ein tschechischer Bauarbeiter – am Abend gemeinsam mit seinen Arbeitskollegen unterwegs. Mehrfach soll er vom Georg-Danzer-Steg ins Wasser gesprungen sein. Beim letzten Sprung tauchte der 41-Jährige jedoch nicht mehr auf.
Von Feuerwehrtauchern an Land gebracht
Seine Begleiter alarmierten sofort die Einsatzkräfte. Ein Großaufgebot von Polizei, Berufsrettung und Berufsfeuerwehr rückte zur Neuen Donau aus. Feuerwehrtaucher suchten den Bereich ab und konnten den Vermissten schließlich unter Wasser lokalisieren und an Land bringen.
Die Notärzte der Wiener Berufsrettung kämpften um das Leben des Mannes und leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Doch jede Hilfe kam zu spät – der 41-Jährige verstarb noch an der Unglücksstelle.
Die Ermittlungen der Wasserpolizei ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Männer sollen zuvor Alkohol konsumiert haben.
Polizei warnt eindringlich Brückensprüngen
Die Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, eindringlich vor Brückensprüngen zu warnen. Der Sprung in Flüsse oder Seen birgt erhebliche Gefahren: Strömungen, Wassertiefe oder verborgene Hindernisse können selbst für geübte Schwimmer lebensgefährlich werden.
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