"Dial4Light" nennt sich die Idee, mit dessen Hilfe bei den Stadtwerken registrierte Nutzer per SMS Straßenlaternen aktivieren können. Ein im Verteilerkasten untergebrachtes Modem empfängt die Signale des Handys und gibt diese an die Laterne weiter. Nur wenige Sekunden später gehen die Lampen für eine Viertelstunde wieder an. Einziges Manko: Der Service kostet den Nutzer 50 Cent - dafür hat er dann allerdings auch die Gewissheit, in einer gut beleuchteten Straße nach Hause gehen zu können.
Die Stadt Lemgo denkt bereits über andere Geschäftsmodelle nach, bei denen die Technik zum Einsatz kommen könnte. Beispielsweise könnten Sportvereine gegen eine Gebühr von vier Euro auf Sportplätzen die Flutlichtanlage für zwei Stunden einschalten. Der Einbau eines Modems in einem Verteilerkasten sei theoretisch überall möglich und koste nicht mehr als 500 Euro, so Arnd Oberscheven, Geschäftsführer der Stadtwerke Lemgo, im Gespräch mit "Focus".
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