Fr, 22. Juni 2018

VR für alle!

04.09.2017 09:32

Microsoft will Virtual Reality "demokratisieren"

Microsoft will frischen Wind in den Markt für virtuelle Realität bringen: Auf der IFA in Berlin stellte der Konzern neue Headsets für das Eintauchen in virtuelle Welten auf Basis von Windows 10 vor. Ab dem 17. Oktober seien erste Geräte ab 299 Dollar im Handel, kündigte Microsofts Windows-Chef Terry Myerson an. "Wir wollen Virtual Reality demokratisieren."

Trotz des Namens "Windows Mixed Reality" haben die Geräte ein sogenanntes opakes, also nicht durchsichtiges Display, mit dem man komplett in die künstliche Welt eintauchen kann. Für den professionellen Einsatz hat Microsoft seine HoloLens für sogenannte Augmented Reality im Programm, über die gleichzeitig auch die reale Umgebung sichtbar bleibt.

Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo gehören zu den ersten Hardware-Partnern von Microsoft, die ihre VR-Brillen auf Windows-Basis auf der IFA zeigen. PC-basierte Geräte sind bislang deutlich teurer und benötigen - wie etwa die HTC Vive - einen besonders leistungsfähigen Computer. Die nun angekündigten Headsets begnügen sich auch mit jedem handelsüblichen Rechner und sollen besonders einfach in der Handhabung sein.

In den Headsets sind zudem Sensoren und Kameralinsen integriert, sodass eine aufwendige Ausstattung mit Sensoren im Raum nicht mehr erforderlich ist. Es brauchten keine Löcher mehr gebohrt zu werden, betonte Myerson. Die gemeinsame Plattform Windows 10 soll zudem für genügend Inhalte sorgen. Zu den Partnern gehört auch die Spiele-Plattform Steam.

Neues Windows-Update angekündigt
Myerson kündigte für Windows 10 auch den Start des nächsten größeren Update an. Das "Fall Creators Update" werde ab dem 17. Oktober zur Verfügung stehen. Damit würden neben der Unterstützung für Mixed Reality etwa zahlreiche Funktionen für das sichere Surfen, für das Schreiben auf Dokumenten mit digitaler Tinte, für die Bild- und Videobearbeitung sowie für das Spielen am PC hinzukommen, sagte Myerson.

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