In Kanada geht es für das Triathlon-Duo Lukas und Philip Pertl um die nächsten wichtigen Punkte im Rennen um ein Olympia-Ticket. Die Pongauer starten mit unterschiedlichen Vorgeschichten in Edmonton . . .
Für Philip Pertl ist es Neuland, für seinen Bruder Lukas dagegen ein echtes Wohlfühl-Rennen: Beim Sprint-Weltcup der Triathleten im kanadischen Edmonton (Samstag, 22 Uhr MEZ) treffen die beiden Pongauer auf eine Strecke mit sehr unterschiedlicher Vorgeschichte. „Für mich ist es das erste Mal in Nordamerika, für Luki ein altbekanntes Rennen“, berichtet Philip.
Denn sein Bruder verbindet mit Edmonton besondere Erinnerungen: Am 4. September 2016 fuhr er dort mit Platz 23 eines seiner besten World-Series-Ergebnisse ein, zudem gelang ihm bei der Junioren-WM in Edmonton damals der starke siebente Platz. Für Philip hingegen ist es neues Terrain: „Mit der anspruchsvollen Radstrecke ist es nicht schlecht für mich, das kommt mir entgegen“, meinte der Pongauer nach der Streckenbesichtigung.
Top-15 im Visier
Auch das Schwimmen davor habe seine Eigenheiten. „Man schwimmt in so einem kleinen Teich, fast schon ein Ententeich“, beschreibt Pertl lachend. Das Starterfeld sei relativ gut besetzt, an einem guten Tag sei dennoch eine Top-15-Platzierung möglich – jene Marke, die im Schnitt für die Olympia-Quali benötigt wird. Läuft alles nach Plan, ist mehr möglich: „Wenn man einen optimalen Tag hat, ist man vorne dabei.“
Auch die Bedingungen sprechen für ein forderndes, aber machbares Rennen. Bei knapp 28 Grad wird es warm, aber nicht so extrem heiß wie zuletzt beim Weltcup im mexikanischen Huatulco.
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