Alexander Bublik ist auch bei der 82. Auflage der Generali Open in Kitzbühel Topfavorit! Der Kasache und Weltranglisten-Elfte hatte sich 2025 bei seinem zweiten Antreten in der Gamsstadt die Trophäe gesichert. In Hongkong gewann er heuer seinen bereits neunten ATP-Titel ...
Nach den Absagen von French-Open-Finalist Flavio Cobolli (ATP-9.) und Matteo Berrettini rückten Wimbledon-Viertelfinalist Jan-Lennard Struff und Lorenzo Sonego ins Hauptfeld des Sand-Tennis-Events.
Cobolli hatte zur Enttäuschung von Turnierdirektor Alexander Antonitsch den Kitz-Trip wegen einer dringend benötigten Pause gecancelt. Publikumsliebling Berrettini, der auch im Vorjahr als Titelverteidiger verletzt abgesagt hatte, musste schon bei den French Open im Viertelfinale aufgeben. Nach kurzer Auszeit zwang ihn eine chronische Hüftverletzung nach dem Drittrunden-Aus in Wimbledon zu einer neuerlichen Pause im Hinblick auf die Hartplatz-Saison.
Dass Bublik am Freitag in der Fortsetzung des abgebrochenen Gstaad-Achtelfinales gegen den Franzosen Quentin Halys mit 6:7 im dritten Satz ausgeschieden ist, wird man in der Kitz-Turnierleitung daher durchaus auch mit einer gewissen Erleichterung gesehen haben.
Auslosung am Samstag
Aus österreichischer Sicht sind gleich drei ÖTV-Spieler dank Wildcards mit von der Partie: Sebastian Ofner, Zukunftshoffnung Joel Schwärzler und Staatsmeister Lukas Neumayer. Im Vorjahr war von vier Österreichern nur Filip Misolic eine Runde weitergekommen, der Steirer ist aktuell nach einer Verletzung rekonvaleszent. Rot-weiß-rote Gesellschaft könnten Ofner, Schwärzler und Neumayer aus der Qualifikation bekommen, in der Jurij Rodionov und Sandro Kopp sowie Nico Hipfl engagiert sind.
Wie gut die Chancen der Österreicher sind, hängt auch von der Auslosung am Samstagmittag ab. Ofner hat mit dem Schauplatz Kitzbühel gleich mehrere Rechnungen offen, hatte er zuletzt doch gleich dreimal in Folge nach seinem ersten Auftritt (2023 nach einem Freilos) die Koffer packen müssen. Schwärzler steht zum dritten Mal im Hauptbewerb und hofft auf den ersten Sieg. Neumayer konnte diesen bei bisher drei Antreten bereits 2024 erringen.
Der Vorverkauf lief jedenfalls erneut gut, der Semifinal-Freitag und der Final-Tag am Samstag sind ausverkauft und für den Donnerstag gibt es nur noch Restkarten. Dank des WTA125-Challengers, der die erstmalige Rückkehr von Frauen-Spitzentennis nach Kitz seit 1993 bedeutete, ist man am Turnierschauplatz schon gut „aufgewärmt“ für das Traditions-ATP-Turnier. Am Wochenende kommt es zu einem Parallelbetrieb, denn während der Semifinale und dem Finale der Frauen läuft auch schon die Qualifikation der Männer. Ein „Mixed“, das es nach dem Willen der Veranstalter Herbert Günther und Markus Bodner auch in Zukunft geben soll.
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