Paukenschlag vor dem Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps: Red-Bull-Pilot Isack Hadjar hat eine heftige Startplatzstrafe aufgebrummt bekommen! Egal, wie sich der Formel-1-Youngster am Samstag in der Qualifikation auch schlagen mag, das Rennen am Sonntag wird er von ganz hinten aus in Angriff nehmen müssen …
Denn Red Bull Racing nutzt die Gelegenheit, dem RB22 von Hadjar gerade auf dem für seine hervorragenden Überholmöglichkeiten bekannten belgischen Ardennen-Kurs einige neue Teile mit auf den Weg zu geben. Wie es heißt, wird der Bolide des Zweier-Piloten von Red Bull zumindest mit einem neuen Verbrennungsmotor, einem neuen Turbolader sowie einer neuen Abgasanlage ausgerüstet.
„Back of the Grid“
Zur Erklärung: Die Formel-1-Teams dürfen im Verlauf einer Saison in verschiedenen Bereichen nur eine bestimmte Zahl von Komponenten einsetzen. Wenn ein Fahrer nun mehr Motorenteile als erlaubt verwendet, bringt das eine Strafversetzung nach hinten mit sich. Sobald kumuliert mehr als 15 Plätze Strafe gesammelt werden, erfolgt der Start automatisch von ganz hinten („Back of the Grid“).
Und Letzteres tritt nun im Falle Hajdars mit den Strafen für den neuen Verbrennungsmotor, den neuen Turbolader und die neue Abgasanlage (bei allen über der erlaubten Maximalzahl) sowie den bereits beim Miami-Grand-Prix erfolgten Tausch im Bereich von Batterie und Kontrollelektronik ein. Aller Voraussicht nach wird er nun vom 22. Startplatz aus in den Großen Preis von Belgien gehen …
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