Mit dem Kauf des Druckers erhält der Kunde auch einen Mailbox-Vertrag mit Presto, der eine E-Mail-Adresse inkludiert. Monatlich werden dafür zehn Dollar fällig. Der Clou des Senioren-E-Mail-Accounts ist, dass eingehende E-Mails umgehend ausgedruckt werden. Ein PC sei dafür ebensowenig erforderlich wie eine Internetverbindung, so Presto in einer entsprechenden Aussendung.
Das Service übermittelt E-Mails und Photos von jedem Mail-Programm, Mobiltelefon oder PDA über eine herkömmliche Telefonleitung direkt auf den Drucker. Um Missbrauch durch Spam gleich von Beginn an vorzubeugen, werden nur Nachrichten gedruckt, die von bekannten Absendern stammen. Zudem bietet Presto eigenen Content, der auf Wunsch täglich bezogen werden kann - beispielsweise Nachrichten, Puzzles oder Rezepte.
Auffälligstes Problem des Presto-Services ist, dass die Nachrichtenübermittlung derzeit eine Einbahnstraße ist. Menschen, die lediglich den Drucker besitzen, können ihre E-Mails nicht beantworten. Dies könnte jedoch bei Erfolg des Modells mit einem Scanner gelöst werden. (pte)
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