Di, 21. August 2018

Unverbesserlich

21.12.2016 13:49

"123456" weiterhin weltweit beliebtestes Passwort

Aller Meldungen über Daten- und Identitätsdiebstahl zum Trotz: "123456" bleibt weiterhin das weltweit beliebteste Passwort. Die Zahlenfolge wird auch in Österreich am häufigsten als Login verwendet. Das geht aus einer Studie des deutschen Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik hervor, für die eine Milliarde Passwörter aus 31 veröffentlichten und frei im Internet verfügbaren Datenlecks analysiert wurden.

Für Deutschland wurden rund 30 Millionen Nutzerkonten ermittelt, die als .de-Domain registriert sind. Am beliebtesten ist bei unseren nördlichen Nachbarn demnach das Passwort "hallo", gefolgt von "passwort", "hallo123", "schalke04" sowie "passwort1". Auf den weiteren Plätzen folgen "qwertz", "arschloch", "schatz", "hallo1" und "ficken".

"daniel" und "alexander" in Österreich besonders häufig
In Österreich zeichnet sich nach Auswertung von 1,8 Millionen .at-Konten ein ähnliches Bild. Auch hierzulande ist "123456" auf dem ersten Platz. Bei Passwörtern, die nicht nur aus Zahlenkombinationen bestehen, führt "passwort", gefolgt von "hallo1" und "hallo". Auf Platz vier reiht sich "passwort1", dahinter "hallo123". Rang sechs hat "daniel", gefolgt von "alexander" und "blink182". "thomas" und "andreas" erreichen die Plätze neun und zehn.

"Wer sein Passwort auf dieser Liste entdeckt, sollte es schnellstmöglich ändern", empfahl Institutsdirektor Christoph Meinel. "Vielen Nutzern ist nicht bewusst, dass Kriminelle mit dem Handel gestohlener Identitäten sehr viel Geld verdienen und welcher Schaden ihnen entstehen kann", so Meinel. Er rät dazu, Passwörter nicht für mehrere Accounts zu nutzen, diese regelmäßig zu wechseln und sie möglichst generieren zu lassen, beispielsweise unter Zuhilfenahme von Passwortmanagern.

Wurden Ihre Daten ausspioniert?
2016 wurden gleich mehrere Datenlecks bekannt, bei denen Hunderte von Millionen Nutzerdaten gehackt wurden. Darunter waren auch bekannte Namen wie LinkedIn, MySpace und Yahoo. Ob man selbst Opfer eines Datendiebstahls geworden ist, lässt sich mit dem Identity Leak Checker, einem Online-Sicherheitscheck des Instituts, überprüfen. Seit 2014 kann dort jeder Internetnutzer kostenlos durch Eingabe seiner E-Mail-Adresse prüfen lassen, ob Identitätsdaten von ihm frei im Internet kursieren und missbraucht werden könnten.

Die Sicherheitsforscher ermöglichen den Abgleich mit mittlerweile mehr als zwei Milliarden gestohlener und im Internet verfügbarer Identitätsdaten. In den vergangenen zwei Jahren haben insgesamt 2,7 Millionen Nutzer so die Sicherheit ihrer Daten überprüfen lassen. Bei jeder zehnten Anfrage musste darüber informiert werden, dass die eingegebene E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten im Internet offen zugänglich war, teilte das Institut mit.

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