Mi, 15. August 2018

"Watson"

06.12.2016 16:11

KI soll Spielwende bei Cyber-Angriffen einläuten

IBM will Cyber-Attacken künftig mit seiner künstlichen Intelligenz "Watson" begegnen. Sie könne in den kommenden zwei bis drei Jahren eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Cyber-Kriminalität spielen, teilte das amerikanische IT-Urgestein am Dienstag mit.

Dafür startete der Konzern gemeinsam mit 40 Organisationen das "Watson for Cyber Security Beta-Programm". Es solle Sicherheitsteams künftig in die Lage versetzen, strukturierte Daten sowie von Menschen generierte Informationen für die Abwehr zu verwerten, sagte Christian Nern von IBM.

Neben Vertretern aus der Banken-, Gesundheits-, Versicherungs-und Bildungsbranche beteiligen sich auch andere "Schlüsselbranchen" an dem Programm, hieß es. Gemeinsam wollen sie den Einsatz der Watson-Technologie gegen Cyber-Angriffe "von der Forschungsphase in die reale IT-Welt" bringen.

Die Experten erhoffen sich vom Einsatz kognitiver Technologien vor allem wichtige Entscheidungshilfen beim Auftreten von Sicherheitsvorfällen, da automatisiert in kürzester Zeit deutlich mehr Daten ausgewertet werden können. So kann die Technologie schnell erkennen, ob bei einem Angriff bereits bekannte Schadsoftware genutzt wurde oder verdächtige Abläufe schneller erkennen und vor einem Angriff warnen.

Das Watson-System von IBM hatte erstmals für größere Schlagzeilen gesorgt, als es 2011 in einer TV-Quizsendung gegen zwei menschliche Gegner antrat und gewann. Auch der Internet-Riese Google forscht intensiv an künstlicher Intelligenz. Zuletzt schaffte es das Programm Alpha Go erstmals, einen menschlichen Go-Spieler zu schlagen. Das Brettspiel hat zwar einfache Regeln, galt wegen seiner Komplexität bisher für einen Computer als nicht spielbar.

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