Lauter Weckruf

Schwerste Krise des ORF nicht einfach aussitzen!

Innenpolitik
17.04.2026 05:00

Frühjahrsmüdigkeit scheint im Anschluss an den Winterschlaf bei den heimischen Regierungspolitikern ausgebrochen zu sein.

Bei ÖVP-Kanzler Christian Stocker, derzeit in Indien, könnte es auch Zeitverschiebungs-bedingter „Jetlag“ sein. SPÖ-Vize Andreas Babler ermüden vielleicht seine erfolglosen Versuche, parteiinterne Widersacher wie den niederösterreichischen und den steirischen Landeschef aus dem Weg zu räumen.

Oder ist es gar keine Müdigkeit, die Stocker und Babler davon abhält, in Sachen ORF endlich aktiv zu werden? Hoffen sie, man könnte die schwerste Krise des öffentlich-rechtlichen Senders einfach aussitzen und die Debatte durch Nichtstun einschläfern?

Da werden sie sich täuschen. Die nach dem katastrophal inszenierten Rauswurf von Generaldirektor Roland Weißmann und dem Bekanntwerden ihrer Geschäfte und Interventionen massiv angeschlagenen Stiftungsratschefs, der rote Heinz Lederer und der türkis-schwarze Gregor Schütze, die mittlerweile sogar vom ORF-Redakteursrat zum Rückzug aufgefordert werden, sollen die Auswahl des nächsten Generaldirektors oder der nächsten Generaldirektorin „ordentlich“ durchführen?

Wie soll das möglich sein, nach allem, was man schon bisher über diese beiden Herren am Gängelband der Politik weiß! Es sollte den Regierungs-Schlafmützen dämmern, dass sie von ihren Vasallen mit hinuntergezogen werden.

Ein lauter Weckruf: Allerhöchste Zeit für die Politik, aufzuwachen!

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