Mi, 17. Oktober 2018

"Säuberungsaktion"

17.11.2016 08:57

Twitter sperrt rassistische Accounts

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat mehrere rassistische Konten von Unterstützern des künftigen US-Präsidenten Donald Trump gesperrt. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP verwies Twitter auf sein Regelwerk, wonach "gewalttätige Drohungen, Belästigung, hasserfülltes Verhalten" verboten seien.

Einer der Betroffenen ist der führende weiße Rassist Richard Spencer, dessen Konto ebenso wie die seines Magazins und seiner "Expertengruppe" am Mittwoch gesperrt wurden. "Meine gesamte digitale Präsenz auf Twitter wurde eingestellt", sagte Spencer in einem Video auf YouTube. Er sprach von einer "großen Säuberungsaktion".

Twitter hatte Nutzern den Kampf angesagt, die gegen die Regeln verstoßen. Jedoch tun sich soziale Netzwerke immer wieder schwer, gegen Einschüchterung und Aggression vorzugehen, weil sie in manchen Fällen die Meinungsfreiheit gefährdet sehen.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.