Razzien in Rumänien

Europaweiter Millionenbetrug im Netz aufgedeckt

Web
15.11.2016 15:57

Rumänische und deutsche Polizisten haben einen Ring von Betrügern ausgehoben, die im Internet mehr als 1000 Menschen in Europa über den Tisch gezogen haben sollen. Der Gesamtschaden beträgt über 4,5 Millionen Euro. Unter den Betrugsopfern seien Deutsche, Franzosen, Italiener, Tschechen und Rumänen.

Bei 64 Hausdurchsuchungen wurden am Dienstag in Rumänien 74 Tatverdächtige festgenommen und vernommen. Das teilte die Sondereinheit der rumänischen Staatsanwaltschaft für Organisiertes Verbrechen (DIICOT) mit. Bei den Razzien seien ein deutscher Staatsanwalt und drei deutsche Polizisten dabei gewesen. Diese Aktion sei von der EU-Justizbehörde Eurojust gesteuert worden.

Anführer der Gruppe sei ein Rumäne aus Bukarest, der das Netz im April 2015 aufgebaut habe. Die Betrüger hätten europaweit per Internet fiktive Waren angeboten und Bankkonten eingerichtet, auf die die Opfer Geld für Leistungen überwiesen hätten, die dann nicht erbracht wurden. Es handle sich um 120 Konten in Rumänien und 230 im übrigen Europa.

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