14.07.2016 08:27 |

In Graben gefahren

Tesla bestätigt weiteren Unfall mit "Autopilot"

Tesla hat inmitten der Ermittlungen zum ersten tödlichen Crash mit seinem "Autopilot"-System einen weiteren Unfall mit dem Fahrtassistenten bestätigt. Ein Wagen sei am Wochenende bei eingeschalteter Selbstlenk-Funktion nachts von einer Bergstraße abgekommen, erklärte Tesla am Mittwoch.

Daten des Unternehmens zufolge hatte der Fahrer die Hände dabei über zwei Minuten lang nicht am Steuer, hieß es. Das verstoße gegen die Nutzungsbedingungen, die bei jedem Einschalten der Funktion angezeigt würden. Der Wagen war demnach in einen Graben gefahren. Dabei wurde die Frontpartie beschädigt und ein Rad sprang ab.

Das "Autopilot"- System kann vor allem Spur, Tempo und Abstand zum vorderen Fahrzeug halten. Tesla betonte aber stets, dass es seine Elektrowagen nicht zu selbstfahrenden Autos mache. Viele Fahrer überlassen ihm jedoch weitegehend die Kontrolle, wie in diversen Videos im Internet zu sehen ist.

Nachdem Anfang Mai ein vom Computer gesteuerter Tesla unter einen Lastwagen-Anhänger gerast war, der die Fahrbahn querte, wird das "Autopilot"-System derzeit von der US-Verkehrsbehörde NHTSA untersucht. Nach Tesla-Angaben hielt das System die weiße Seite des Anhängers für ein hochhängendes Autobahnschild.

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