Aquaplaning wird zwar durch Wasser ausgelöst, Unfälle sind aber auf Lenkfehler der Fahrer zurückzuführen. Rein technisch gesehen ist Aquaplaning der teilweise oder gesamte Kontaktverlust zwischen Reifen und Straße. Die häufigste Form ist das Spurrillen-Aquaplaning. Fährt man zu schnell, können die Vorderreifen das Wasser nicht schnell genug aufnehmen und wieder ableiten. Es bildet sich ein richtiger Wasserkeil zwischen Reifen und Fahrbahn.
Besondere Gefahr droht beim Spurwechsel oder Überholen, wenn man mit einer Fahrzeugseite in die Rille gerät, einen Bremsschlag abbekommt und das Auto verzieht. "Dann wird zumeist falsch reagiert, indem der Lenker im Schreck falsch oder hektisch lenkt und bremst", so der ÖAMTC.
So verhalten Sie sich richtig
Aquaplaning hängt von drei maßgeblichen Faktoren ab: Wasserhöhe auf der Fahrbahn, gewählte Geschwindigkeit und Reifenprofiltiefe. Auf letzteren Punkt kann man vorbeugend schauen: Im Idealfall haben die Pneus nicht weniger als vier Millimeter, keinesfalls aber unter drei Millimeter Profil. Ansonsten zählt nur die richtige Reaktion im Anlassfall selbst.
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