Mi, 22. Mai 2019
24.01.2016 09:00

Razer Blade Stealth

Gaming-Ultrabook mit externer Grafik-Box kommt

Zum mobilen Arbeiten sind Ultrabooks eine sehr praktische Sache, Gamer machen wegen ihrer mageren Grafikleistung aber einen Bogen um die Gerätekategorie. Der auf Gaming-Hardware spezialisierte Hersteller Razer will das nun ändern und hat sein erstes Ultrabook mit der Möglichkeit, externe Grafikkarten anzuschließen, enthüllt. Das Razer Blade Stealth mit 12,5 Zoll Diagonale erscheint im März.

Die externe Grafikkarten-Box namens Core kommt einem Bericht des IT-Portals "Golem" zufolge erst später auf den Markt, hat aber das Zeug, aus dem Ultrabook im Handumdrehen einen Spiele-Rechner zu machen. Sie nimmt Grafikkarten mit bis zu 31 Zentimetern Länge auf, hat ihre eigene 500-Watt-Stromversorgung und wird über eine Thunderbolt-3-Schnittstelle im USB-C-Format angeschlossen. Die Grafikbox bringt vier USB- und einen Gigabit-LAN-Anschluss mit.

Schon im März bringt Razer mit dem Blade Stealth das zugehörige Gaming-Ultrabook auf den Markt. Mit einem Gewicht von 1,25 Kilo und 1,3 Zentimetern Dicke sollte das in ein schwarzes Alu-Chassis gehüllte 12,5-Zoll-Notebook auch zum mobilen Arbeiten geeignet sein. Herzstück des Razer-Ultrabooks ist ein Core i7-6500U mit 2,5 Gigahertz (Turbo: 3,1 GHz) Takt und HD Graphics 520, dem acht Gigabyte DDR3-RAM zur Seite stehen.

12,5-Zoll-Display mit hoher Auflösung
Das 12,5-Zoll-Display des Blade Stealth gibt’s wahlweise mit 2560 mal 1440 oder mit voller 4K-Auflösung von 3840 mal 2160 Bildpunkten. Neben der Auflösung unterscheiden sich die Displays auch in puncto Farbspektrum: Der niedriger auflösende Bildschirm kann 70, das 4K-Display hundert Prozent Adobe RGB darstellen. Die Speicherausstattung reicht je nach Modell von 128 bis 512 Gigabyte SSD-Speicher, gefunkt wird über Gigabit-WLAN und Bluetooth 4.1.

Die Anschlussausstattung umfasst das auch zum Aufladen genutzte USB-C mit Thunderbolt-Unterstützung, zwei USB-3.0-Ports und HDMI 1.4b. Das Blade Stealth kommt mit RGB-Tastaturbeleuchtung und soll günstigstenfalls für tausend US-Dollar den Besitzer wechseln. Europreise wurden noch nicht genannt, schuldig bleibt Razer auch den Start-Termin und den Preis für die Grafikkarten-Box Core.

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