24.12.2018 10:46 |

Foto-Tipps

So gelingen Ihnen perfekte Weihnachtsfotos

Die Familie hat sich um den Weihnachtsbaum versammelt, jetzt fehlt nur noch ein Gruppenfoto. Doch das ist leichter gesagt als getan, erschweren doch schwierige Lichtverhältnisse und andere Herausforderungen die Aufgabe. krone.at gibt Ihnen Tipps, wie Sie diese trotzdem problemlos meistern und Ihnen das perfekte Familienfoto gelingt.

Weihnachten - das bedeutet in der Regel Kerzen- oder LED-Licht, und davon meist sehr wenig. Ein Stativ oder zumindest eine stabile Ablage sind daher unverzichtbar, um Verwackler zu vermeiden, erst recht aber, wenn Sie mit aufs Bild wollen. In diesem Fall sollten Sie von einem Fernauslöser Gebrauch machen; haben Sie keinen zur Hand, tut es auch die Selbstauslöserfunktion der Kamera.

Fotografieren Sie viel
Wichtig: Stellen Sie diese so ein, dass Sie ausreichend Zeit haben, sich noch im Bild zu positionieren, und machen Sie am besten gleich mehrere Aufnahmen hintereinander. Das erspart Ihnen die Rennerei zwischen den Aufnahmen und erhöht zudem die Chance, dass auf zumindest einer Aufnahme niemand blinzelt, niest oder etwa gähnt.

Sollte Ihnen dieses Glück nicht vergönnt sein, können Sie mit einer Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop oder der kostenlosen Alternative Gimp notfalls relativ schnell Gesichtspartien austauschen, um das perfekte Gruppenfoto zu erstellen. Wenn Sie ein Stativ verwendet haben, sind Sie spätestens jetzt im Vorteil, erleichtert Ihnen ein- und derselbe Bildausschnitt doch das Übereinanderlegen der Aufnahmen.

Geben Sie klare Anweisungen
Entscheidend dafür ist allerdings, dass sich die Motive zwischen den einzelnen Aufnahmen nicht bzw. kaum bewegen. Instruieren Sie die Verwandtschaft also, wie sie sich wo zu positionieren hat und fragen Sie, ob auch jeder die Kamera sehen kann - so gewährleisten Sie, dass jeder im Bild zu sehen ist.

Achten Sie auf die Tiefenschärfe
Abhängig von der Anzahl der zu fotografierenden Personen empfiehlt es sich, diese leicht versetzt, aber möglichst dicht beisammen aufzustellen. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass je nach verwendeter Blende/Tiefenschärfe nicht alle Personen scharf abgebildet werden. Wer in diesem Zusammenhang auf Nummer sichern gehen möchte, wählt eine möglichst kleine Blende (große Blendenzahl).

Da das Bild dadurch allerdings dunkler/unterbelichtet wird, sollten Sie mit einer längeren Belichtungszeit (Stativ), einem höheren ISO-Wert (Achtung, Bildrauschen!) oder schlichtweg mehr Licht, beispielsweise in Form eines externen Blitzes, gegensteuern. Von der Verwendung des integrierten Blitzes ist abzuraten: Er nimmt dem Bild nicht nur jegliche Stimmung, sondern wirkt zumeist wenig schmeichelhaft, von roten Augen ganz zu schweigen.

Vorsicht beim Blitzen
Beim Blitzen mit externen Systemblitzen, die es im Handel bereits für um die 30 bis 50 Euro gibt, sollten Sie darauf achten, dass Sie das Motiv nicht frontal von vorne anblitzen, was hässliche Schlagschatten erzeugt, sondern am besten indirekt, in dem Sie den Blitzkopf beispielsweise gegen eine weiße Wand oder Zimmerdecke richten. Gegenüber dem nackten Blitz ist das dabei entstehende reflektierte Licht deutlich weicher und wirkt weniger künstlich.

Sollten Sie keine weiße Wand zur Verfügung haben, hilft ein sogenannter Durchlichtschirm (im Foto-Fachhandel für zehn bis 30 Euro erhältlich). Dieser Lichtformer sorgt für ein sich überall gleichmäßig verteilendes, weiches Licht und eignet sich optimal, um selbst größere Gruppen auszuleuchten. Dabei ratsam: Fotografieren Sie von einer leicht erhöhten Position aus, um auch wirklich jeden mit aufs Bild zu bekommen. Angenehmer Nebeneffekt: Etwaige Doppelkinne lassen sich so auf dem Foto vermeiden.

Haben Sie Spaß
Am Ende sollten Sie aber vor allem eines nicht vergessen: den Spaß am Fotografieren. Probieren Sie aus, seien Sie kreativ und konzentrieren Sie sich auf ihr Motiv und nicht zu stark auf die Kamera. Andernfalls wird Ihre Familie nicht nur sehr schnell die Motivation am Posieren verlieren, Sie werden auch zahlreiche authentische und emotionale Augenblicke verpassen.

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