OLED-Technik

LG Display zeigt die Bildschirme der Zukunft

Elektronik
15.09.2015 07:50
LG Electronics hat auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin das Messepublikum kürzlich mit besonders kontrast- und farbstarken OLED-Fernsehern verblüfft und arbeitet fieberhaft daran, die noch recht teure Technologie tauglich für den Massenmarkt zu machen. Erforscht wird OLED bei der LG-Tochter LG Display, die als Labor für die neuen Bildschirmtechnologien dient. Bilder aus Korea zeigen nun, was LG in seinen OLED-Laboratorien baut.

Optimales Schwarz, besonders strahlende Farben und hoher Kontrast: OLED-Bildschirme haben in puncto Bildqualität eine Reihe von Vorteilen gegenüber der derzeit dominierenden LCD-Technologie und können zudem in dünnerer und flexiblerer Form hergestellt werden.

Allerdings sind OLED-TVs auch noch ziemlich teuer, die billigsten Full-HD-Modelle kosten mit 55 Zoll Diagonale derzeit 2000, 4K-Fernseher gut 4000 Euro. Damit der Preis sinkt, braucht es vor allem Fortschritte in der Displayforschung und steigende Produktionsvolumen.

OLED-Experimente: Dünn, doppelseitig, gebogen
Und hier kommt LG Display ins Spiel: Die LG-Tochter forscht an den Displays der Zukunft. Bildschirme, die dünner sind als Smartphones, sieht man in den Laboren der koreanischen Wissenschaftler ebenso wie mehrfach gebogene OLED-Displays und extradünne Bildschirme, die gleichzeitig vorne und hinten Bilder ausgeben. Auch ausrollbare oder gar transparente Displays sind in den LG-Laboratorien ein Thema:

Nicht alles davon ist tauglich für den TV-Alltag, es zeigt aber, wozu die OLED-Technologie fähig ist und könnte, wenn nicht als TV-Gerät, vielleicht andernorts – etwa als Reklamedisplay in der Öffentlichkeit – Einsatz finden.

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