Am kommenden 1. August findet in Hausmening (Amstetten) in Niederösterreich ein großes „Yu-Gi-Oh!“-Turnier statt. Die japanischen Sammelkarten aus den 2000er-Jahren sind nach wie vor ein Hit – und teilweise ein Vermögen wert.
Tausende unterschiedliche Karten mit Monstern und Zauberern werden am Samstag in der Werkstatt in Hausmening, Amstetten, auf den Tisch gelegt. Um die 60 Spieler fordern sich bei einem Turnier mit „Yu-Gi-Oh!“-Karten gegenseitig heraus. Das Sammelkartenspiel stammt ursprünglich aus einer japanischen Zeichentrickserie und war vor allem Anfang der 2000er-Jahre sehr beliebt.
„Als ich in der Volksschule war, ist der Yu-Gi-Oh!-Anime gerade neu erschienen und war bei uns in der Klasse auch sehr beliebt“, schwelgt Lukas Kloibhofer in Kindheitserinnerungen. Heute ist er Teil des Vereins „E-Sports Mostviertel“, welcher das Turnier am Samstag organisiert. Für die Sammelkarten gibt es aber weit über das Mostviertel hinaus eine große Spieler-Gemeinschaft. Seit 30 Jahren gibt es neue Karten. Sehr seltene Exemplare sind so begehrt, dass manche Sammler Tausende Euro dafür bezahlen.
Unendliche Kartenkombinationen
Beim Spielen selbst geht es vor allem darum, welche Karten man besitzt, und wie man diese geschickt einsetzt. „Das Spiel ist faszinierend und spannend, weil es unendlich viele Möglichkeiten gibt, die Karten zu kombinieren“, erzählt Kloibhofer. Auf Deutsch bedeutet der Name des Spiels so viel wie „Spielkönig“. Wer beim Turnier „König“ wird, könnte sich damit sogar für die Weltmeisterschaft qualifizieren.
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