Ein technischer Defekt gegen 13 Uhr sorgte in Waidhofen an der Thaya für einen riesigen Stromausfall, der über die Bezirksgrenzen hinausging. Mit dem kaputten 110-kV-Wandler wurden auch das Umspannwerk Japons und 760 Trafostationen kurzfristig lahmgelegt.
Ein schwerer Defekt im Umspannwerk Waidhofen an der Thaya führte nicht nur zum Brand, sondern auch zum Totalausfall der Stromversorgung in Teilen des Waldviertels. Gegen 13 Uhr war plötzlich alles finster: Nicht nur weite Bereiche des Bezirks Waidhofen, sondern auch im Zwettler Bezirk gab es kurzfristig keine Stromversorgung. Ein aufmerksamer Facebook-User filmte das Gebrechen mit anschließendem, kurzen Blitzgewitter:
„Es waren 28.000 Kunden betroffen. Der technische Defekt in Waidhofen führte auch zum Ausfall des Umspannwerks Japons und von 760 Trafostationen“, bestätigte Netz NÖ-Sprecher Michael Kovarik gegenüber der „Krone“. Der Großteil der Energieversorgung konnte innerhalb von 15 Minuten wiederhergestellt werden, „innerhalb einer Stunde wurden alle Kunden wieder versorgt“, betont er weiter.
Ursache steht fest
War es die große Hitze? „Konkret gab es ein Gebrechen bei einem Isolator im Bereich der 110 kV-Schaltanlage. Dieser ist geborsten. Heiße, herabfallende Teile verursachten einen Flurbrand“, konnte Netz NÖ schnell die Ursache für den Stromausfall ausfindig machen.
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