Prüfer-Storcks will sich auf der deutschen Verbraucherministerkonferenz am Mittwoch in Osnabrück dafür einsetzen, dass die Daten-Erhebung künftig nur mit dem "Einverständnis der Betroffenen" erfolgt.
Cookie-Richtlinie soll Problem lösen
Der Hamburger Antrag für die Konferenz sieht vor, dass die deutsche Bundesregierung prüfen soll, wie die Internetnutzer besser vor der ungefragten Nutzung ihrer Daten geschützt werden können. Eine Möglichkeit könne die "überfällige Umsetzung" der sogenannten europäischen Cookie-Richtlinie sein. Bei Cookies handelt es sich um kleine Dateien, die von Websites häufig ungefragt auf Computern angelegt werden. In ihnen können beispielsweise Nutzungsprofile abgespeichert werden.
Die EU-Richtlinie regelt, dass nur solche Daten ohne Zustimmung gespeichert werden dürfen, die für das Funktionieren eines Internetdienstes erforderlich sind. Für das Surfverhalten auf der Internetseite eines Online-Versandhandels gilt das beispielsweise nicht. Bisher wird gerade aus solchen Daten personifizierte Werbung generiert.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.