Haarige Probleme

Apple Watch: Wichtige Funktionen gestrichen?

Elektronik
18.02.2015 10:19
Haarige Arme und trockene Haut sind offenbar Schuld daran, dass Apples erste Smartwatch mit deutlich weniger Gesundheitsfunktionen ausgestattet sein wird als vom Hersteller ursprünglich vorgesehen. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Bei seiner ersten Präsentation der Apple Watch hatte der kalifornische Konzern vor allem deren umfangreiche Gesundheitsfunktionen hervorgehoben. Sensoren sollten es der Computeruhr erlauben, unter anderem den Blutdruck, die Herzaktivität oder den Stresslevel des Trägers zu messen, so das Versprechen. Doch mehrere technische Hürden bei der Entwicklung dürften Apple dem "Wall Street Journal" nach nun dazu veranlasst haben, entscheidende Gesundheitsfunktionen der Apple Watch zu streichen.

Konkret soll Apple etwa – zumindest bei der ersten Generation der Uhr – auf den Einbau eines Sensors zur Messung des Hautwiderstands verzichten. Äußere, von Apple nicht beeinflussbare Faktoren wie haarige Arme, trockene Haut oder die Art und Weise, wie fest Testpersonen die Apple Watch am Arm tragen, hätten die Messergebnisse verfälscht.

Andere Funktionen, etwa jene zur Überwachung des Sauerstofflevels im Blut, hätten der Zeitung zufolge einer Genehmigung durch die zuständige Food and Drug Administration bedurft und damit zu viele zusätzliche Ressourcen verschluckt. Konzernintern habe man das Projekt deshalb bereits als "schwarzes Loch" bezeichnet, so ein Insider gegenüber dem Blatt.

Infolgedessen sei Apple dazu übergegangen, die Smartwatch eher als "Allzweck-Wearable" zu vermarkten und andere Aspekte wie die Unterstützung für den hauseigenen Bezahldienst Apple Pay oder die Sprachsteuerung zu bewerben. Vom Erfolg seiner Apple Watch scheint der Konzern aber weiter überzeugt: Jüngsten Berichten nach soll Apple bei seinen Auftragsfertigern fünf bis sechs Millionen Exemplare der für April erwarteten Computeruhr bestellt haben.

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