Ermittlungserfolg in der Marktgemeinde Lustenau in Vorarlberg: Nach über zwei Jahren hat das Landeskriminalamt Vorarlberg einen Verdächtigen ausgeforscht, der für zwei bewaffnete Überfälle auf eine OMV-Filiale verantwortlich sein soll. Ein TV-Aufruf brachte den erhofften Durchbruch. Der mutmaßliche Täter sitzt seit Anfang November hinter Gittern.
Der Verdächtige schlug gleich zweimal hintereinander zu: Sowohl am 21. als auch am 22. August 2024 nahm der Tatverdächtige die OMV-Tankstelle ins Visier. Nach seinem zweiten Coup war der Mann allerdings kurz unmaskiert auf dem Überwachungsvideo der Tankstelle zu sehen. Daraufhin wandte sich die Polizei mit dem Fall an die Öffentlichkeit. Vorerst allerdings ohne Erfolg.
Im vergangenen Jahr wurde der bis dahin ungelöste Fall in der Servus-TV-Sendung „Fahndung Österreich“ aufgegriffen. Die Ausstrahlung der Folge am 19. Februar 2025 brachte dann die Wende: Aus der Bevölkerung gingen etliche wertvolle Hinweise ein, denen die Ermittler intensiv nachgingen.
Anfang November 2026 klickten die Handschellen
Ein konkreter Tipp führte die Kriminalisten schließlich direkt zu einem 43-jährigen österreichischen Staatsbürger, der schon seit längerer Zeit über keinen aufrechten Wohnsitz im Land verfügt.
Am 3. November dieses Jahres klickten für ihn auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Feldkirch in Lustenau schließlich die Handschellen. Er wurde in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Der Tatverdächtige bestreitet die Vorwürfe.
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