In acht umfangreichen Auktionen kommen mehr als 1200 Gegenstände aus seinem persönlichen und dem Besitz seiner verstorbenen Ehefrau Hannelore in Klagenfurt unter den Hammer. Darunter etwa ein Ölgemälde aus dem Besitz des Thronfolgers Franz Ferdinand oder ein Mammut-Knochen ...
Blau, blau, blau blüht nicht nur der von Heino so erfolgreich besungene Enzian, sondern auch das BMW-Z4-Cabrio, das aktuell in einer großen Lagerhalle in Klagenfurt steht. Das einstige Auto seiner verstorbenen Frau Hannelore ist nur eines von mehr als 1200 Exponaten aus dem gemeinsamen Besitz, von denen sich der 87-jährige Schlagerstar trennen möchte.
Es handelt sich um kostbare Möbel, etwa ihr maßgefertigtes Ehebett aus einer venezianischen Manufaktur, Uhren oder Schmuck, wie eine goldene, mit Diamanten besetzte Brosche aus dem Besitz des „letzten Krupps“ Arndt von Bohlen und Halbach, mit dem Hannelore befreundet war.
Es kommen viele Kunstwerke – etwa Gemälde aus dem früheren Besitz des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand – wie auch Heinos Bentley oder eben Hannelores enzianblauer Flitzer unter den Hammer. Bei der Auktion werden auch einige schräge Exponate zu ergattern sein, wie der Original-Knochen eines Mammuts, historische Stühle, die bei Hahnenkämpfen genutzt wurden, oder ein rosa Game Boy.
Erinnerungsstücke aus 60 Jahren in drei Lkw
Zusammengetragen wurden die Erinnerungsstücke aus knapp 60 Jahren und drei Haushalten. Insgesamt hat es drei Lkw gebraucht, um die ganzen Gegenstände aus Florida, Bad Münstereifel und Kitzbühel nach Kärnten zu bringen.
Die nun katalogisierten, mit Mindestgeboten versehenen und in acht Kategorien unterteilten Objekte kann am 17. November in Klagenfurt in Augenschein nehmen, bevor sie am 18., 19. und 20. November per Online-Auktion (auf www.topversteigerung.at) versteigert werden.
„Diese Sachen haben uns viel Vergnügen bereitet, aber es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich von ihnen zu trennen“, so Heino zur „Krone“. „Es ist schön, wenn jetzt andere eine Freude mit ihnen haben.“
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