Österreich hat beim 25. eGovernment-Wettbewerb im Rahmen des Ministerialkongresses in Berlin einen ersten Platz eingeheimst. Die gemeinsam von Bundeskanzleramt und Bundesrechenzentrum (BRZ) eingereichte Public AI Initiative mit LLMaaS („Large Language Model as a Service“) gewann in der Kategorie „Digitalisierungsschub durch KI und moderne Infrastruktur“.
Dabei handelt es sich um eine vom BRZ zentral bereitgestellte, sichere KI-Infrastruktur, über die Behörden KI-Sprachmodelle nutzen können, um Texte zu verstehen, zusammenzufassen und zu erstellen, wie das Kanzleramt am Donnerstag in einer Aussendung wissen ließ. Die Initiative wurde Anfang 2026 gestartet. Die unabhängige Fachjury habe den gesamtstaatlichen Ansatz Österreichs, mit dem KI-Anwendungsfälle und Shared Services sicher, souverän und skalierbar auf alle Verwaltungsebenen ausgerollt werden, gewürdigt, hieß es.
Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) sah in der Auszeichnung eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses. „Wir wollen nicht bei einzelnen Pilotprojekten stehen bleiben, sondern sichere und souveräne KI-Lösungen als gemeinsame Infrastruktur für die Verwaltung verfügbar machen“, so Pröll. Mit GovGPT und ida seien erste Anwendungen bereits im Einsatz, mit KI im elektronischen Akt erfolge der nächste Schritt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.