Ein 16-jähriger Intensivtäter kehrte nach einem Haftausgang nicht ins Gefängnis nach Innsbruck zurück. Er hatte ganz andere Pläne: Gemeinsam mit drei Freunden verübte er Eigentumsdelikte. Im Mühlviertel wurde er nun wieder verhaftet und zurückgebracht.
Bei diesem jungen Mann scheint der Weg zur Resozialisierung noch ein langer zu sein. Schon vor seinem 14. Geburtstag hatte der Bursch aus dem Bezirk Kirchdorf eine lange Liste an Straftaten angehäuft – rund 200 sollen es gewesen sein. Zig Versuche, den Jugendlichen auf den Pfad der Tugend zu bringen, schlugen fehl. Nur zwei Tage nach seinem 14. Geburtstag – damit wurde er strafmündig – schlug er wieder zu.
Damals wurde er wegen schweren Raubs sowie Einbruchs zu 24 Monaten unbedingter Haft verurteilt und nach 14 Monaten im November 2024 bedingt entlassen. Doch lange blieb er nicht in Freiheit.
Nun erneut straffällig geworden
Im Mai 2025 wurde der Oberösterreicher erneut verurteilt. Wegen mehrerer schwerer Straftaten – darunter schwerer Raub – musste er für vier Jahre in Haft. Diese Strafe sitzt er in Innsbruck ab. Und noch immer dürfte der Bursch nicht geläutert sein.
Am 19. Juni kam der mittlerweile 16-Jährige von einem eintägigen Haftausgang nicht zurück. Die „freie“ Zeit nützte er, um mit seinen Freunden auf Tour zu gehen. „Im Zeitraum seiner Flucht beging er teils alleine und teils mit einem Bekannten (21) aus dem Bezirk Perg zahlreiche Eigentumsdelikte in den Bezirken Amstetten, Perg, Freistadt und Urfahr-Umgebung“, berichtet die Polizei in einer Aussendung.
Am 25. Juli endete die Flucht nach einem Coup dann im Mühlviertel. Der Bursch war mit vier Freunden und einem gestohlenen Pkw auf der S10 unterwegs, als sie eine Panne hatten. Nach einer Fahndung wurden sie verhaftet, der 16-Jährige ist mittlerweile zurück in Innsbruck.
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