In der Serie „Mein Sommer“ stellen die Redakteure und Redakteurinnen der Steirerkrone ihre ganz geheimen Sehnsuchtsplätze oder Lieblingsbeschäftigungen vor. Heute verrät Hannah Michaeler, mit welchen Tipps und Tricks die Japaner sich vor der tropischen Hitze in ihrem Land schützen.
Genau vor einem Jahr stieg ich in den Flieger gen Osten und landete in Japan. Wir waren zwar gewarnt, doch dass konstante 35 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit in Tokio wirklich so schlimm sein würden, hatten wir dann doch nicht erwartet. Die Japaner wissen sich mit vielen Gadgets zu helfen, an die ich in der Hitzewelle oft denke: UV-Schutz-Schirme mit eingebauten Ventilatoren, ungesüßter Grüntee aus dem Eisfach im Konbini, Automaten mit Elektrolytgetränken an jeder Straßenecke. Nasse Handtücher im Nacken, kühlende Feuchttücher. Bauarbeiter tragen Jacken mit eingebauten Klimaanlagen, die sich aufplustern.
Am meisten fehlen mir aber die richtig aggressiven Klimaanlagen, die verlässlich in jeder U-Bahn, jedem Restaurant und jedem Museum zu finden sind. Wer wie die Japaner leben will, verbringt den ganzen Tag im Shoppingcenter bei 18 Grad. Nach einem durchgeschwitzten Tempelausflug ist das mehr als verlockend!
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