UNO-Generaldebatte

Trump: „Andere reden, ich habe Frieden geschaffen“

Außenpolitik
22.09.2026 16:48

Am späten Dienstagnachmittag hat US-Präsident Donald Trump in der UNO-Generaldebatte in New York seine mit Spannung erwartete Rede gehalten. Er lobte sich in mehreren Punkten selbst und ging anschließend unter anderem auf die Kriege in Gaza und im Iran ein. „Ich glaube, wir machen einen Deal, nach den Wahlen“, sagte er etwa in Bezug auf die US-Kongresswahlen im November.

„Sie verhalten sich schlecht, weil sie schwach und verzweifelt sind“, sagte Trump über die iranische Führung. Das Land dürfe nie eine Atombombe haben, wiederholte er. Zuvor hatte der US-Präsident immer wieder gefordert, dass das Atomprogramm des Irans Teil eines Abkommens sein müsse. Die diplomatischen Bemühungen sind bereits seit mehreren Wochen festgefahren.

Die USA hätten mehr Munition, als sie bräuchten, sagte Trump entgegen vieler Berichte weiter.

„Bessere Zukunft für Venezuela“
Trotz der Schwierigkeiten im Iran lobte der Republikaner in seiner Rede außenpolitische „Erfolge“. Er zählte unter anderem den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan sowie Venezuela auf. Auf Venezuela warte nun eine „viel bessere Zukunft“. Die US-Regierung arbeitet eng mit der Regierung der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez zusammen, seit sie den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festnehmen ließ – offiziell vor allem wegen der „Verschwörung zum Drogenterrorismus“. Auch Kuba sei ein „failed state“, um diesen werde sich US-Außenminister Marco Rubio „kümmern“.

Zudem lobte sich der Republikaner für seinen Gaza-„Friedensplan“, der seit etwa einem Jahr in Kraft ist. Tatsächlich kamen seither mehr als 1200 Menschen im Gazastreifen ums Leben.

Trump ging auf viele weitere Themen nur mit wenigen Sätzen ein, beispielsweise auf den Krieg in der Ukraine – hier hält er eine baldige Verhandlungslösung für wahrscheinlich –, Migration und das Grönland-Abkommen mit Dänemark, das am heutigen Dienstag planmäßig noch unterzeichnet wird. Laut der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erkennt es die territoriale Souveränität Dänemarks und das Selbstbestimmungsrecht der Menschen auf Grönland an. Der US-Politiker sagte wiederum, der Vertrag gebe den USA die „dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland“.

Andere hätten von Frieden gesprochen, während er ihn geschaffen habe, meinte der US-Präsident.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung