Nach dem schweren E-Scooter-Unfall in Wien-Donaustadt, bei dem ein zwölfjähriger Bub lebensgefährlich verletzt worden war, gibt es nun eine entscheidende Wendung: Der zunächst geflüchtete Lenker hat sich bei der Polizei gestellt.
Wie die Wiener Polizei berichtet, erschien der 14-Jährige am Dienstag gegen 14.10 Uhr gemeinsam mit seiner Mutter in einer Polizeiinspektion in der Donaustadt. Bei dem Jugendlichen stellten die Beamten mehrere Abschürfungen fest.
Bursche blieb reglos liegen
Wie berichtet, waren der 14-Jährige und der Zwölfjährige am Montag gemeinsam auf einem E-Scooter unterwegs. In einer Parallelstraße zur Pfalzgasse touchierte der Lenker einen Randstein, beide Burschen stürzten. Der Zwölfjährige blieb mit schweren Kopfverletzungen reglos liegen und musste in kritischem Zustand in ein Spital gebracht werden.
Der 14-Jährige hatte die Unfallstelle danach verlassen. Bei seiner Befragung erklärte er laut Polizei, aus Angst vor den Konsequenzen geflüchtet zu sein. Gegen den Jugendlichen wurde Anzeige erstattet.
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