Alle Jahre wieder macht der Märchensommer in Graz Station. Heuer steht eine moderne Fassung von Rapunzel am Programm. Da trotten einige Erwachsene mit geringen Erwartungen hin, lachen dann aber doch, wie Jakob Traby beobachtet hat.
Vorne die Kinder in gespannt-freudiger Erwartung, hinten die Erwachsenen, von denen einige ein wenig genervt den kommenden zwei Stunden entgegenblicken. Doch etwa 15 Minuten nach Vorstellungsbeginn zeigt ein erneuter Blick in die Runde: Die allermeisten Mamas, Papas, Omas und Opas haben wirklich Spaß beim Märchensommer, der wie jedes Jahr im Hof des Priesterseminars in Graz Station macht.
„Rapunzel – neu frisiert“ steht heuer am Programm. Das Stück hat viel Schwung und zahlreiche Pointen, die sitzen. Da lässt sich auch die Hitze der Stadt relativ gut aushalten. (Tipp: Im westlichen, dunkleren Teil des Zeltes ist es um einiges kühler.)
Die zwischenzeitliche Sorge des eigenen Nachwuchses, ob wohl alles gut ausgeht, war am Ende unbegründet – natürlich wird dem bösen Onkel Tim das Handwerk gelegt und Rapunzel trifft ihre Mama wieder. Große Erleichterung und großer Applaus.
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