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Rainer Siegele

„Naturschutz ist letztlich immer Selbstschutz“

Vorarlberg
02.08.2026 12:25

Im Juni dieses Jahres hat Rainer Siegele das Amt des Obmanns des Naturschutzbundes Vorarlberg übernommen. Zuvor war der gebürtige Götzner 31 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde Mäder. Naturschutzthemen waren ihm immer schon ein Anliegen.

„Krone“: Herr Siegele, nach 31 Jahren als Bürgermeister von Mäder haben Sie den Vorsitz des Naturschutzbundes Vorarlberg übernommen. Was hat Sie dazu bewogen?
Rainer Siegele: Während meiner Zeit als Bürgermeister war ich viele Jahre auch Obmann des Vorarlberger Umweltgemeindeverbands. Dieser war ursprünglich gegründet worden, um die Abfallentsorgung zu organisieren. Schon damals ging es aber nicht nur um die Entsorgung, sondern auch um Abfallvermeidung. In diesem Zusammenhang haben wir beispielsweise den ökologischen Beschaffungsservice für Vorarlberger Gemeinden eingeführt. Zudem war ich auch Mitglied des Umweltbeirats, wo ich Hildegard Breiner kennenlernte. Um das Jahr 2000 wurde ich außerdem in den Vorarlberger Naturschutzrat entsandt. Es gab also über viele Jahre hinweg immer wieder Berührungspunkte. Hildegard Breiner hat mich schließlich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Obmann des Naturschutzbundes zu werden und somit ihre Nachfolge anzutreten. Da ich mittlerweile im „Unruhestand“ bin und mir der Natur- und Umweltschutz nach wie vor am Herzen liegt, habe ich mich entschlossen, diese Aufgabe anzunehmen.

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