Im Gamperdonatal beim Nenzinger Himmel kämpften am Samstag mehrere Wehren stundenlang gegen ein Feuer. Tiefe Glutnester im trockenen Boden erschwerten den Einsatz in unwegsamem Gelände. Gegen 20 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden.
Das Gamperdonatal zählt zu den schönsten Flecken in Vorarlberg, das Gebiet trägt nicht umsonst den Namen Nenzinger Himmel. Am Samstag war das Paradies allerdings akut bedroht. Vermutlich schon am Freitag war in einem abgelegenen Waldstück ein Feuer ausgebrochen, Grund dafür dürfte ein Blitzeinschlag gewesen sein. Am Samstag entdeckte schließlich ein Hirte den Brand. Das war ein großes Glück – man mag sich gar nicht ausdenken, was passiert wäre, hätten sich die Flammen weiter durch das trockene Unterholz fressen können.
Löschkräfte eingeflogen
In weiterer Folge rückten zahlreiche Wehren mit insgesamt rund 100 Einsatzkräften aus, um das Feuer zu bekämpfen – ein Unterfangen, das sich aufgrund der tiefen Glutnester im ausgetrockneten Waldboden als äußerst herausfordernd erwies. Da die Brandstelle weder zu Fuß noch mit Fahrzeugen erreichbar war, mussten etwa 30 Mann mit zwei Hubschraubern direkt zum Brandort geflogen werden. Gegen 20 Uhr am Samstagabend kam dann die erlösende Nachricht, nach stundenlangem Kampf konnte endlich „Brand aus“ gegeben werden.
Keine Gefahr für Feriengäste
Wichtig zu betonen: Für die zahlreichen Feriengäste, die im Nenzinger Himmel derzeit Urlaub machen, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Allerdings war die Zufahrtsstraße für die Dauer des Einsatzes gesperrt, weshalb es zwischenzeitlich nicht möglich war, ins Tal zu fahren oder abzureisen.
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