Liebe „Krone“-Leser! Immer wieder müssen die heimischen Bergretter zu Einsätzen ausrücken, in denen Bürger aus Tschechien involviert sind. In den vergangenen Jahren ist diese Zahl subjektiv deutlich gestiegen. Die „Krone“ hat mit dem Chef der Salzburger Bergrettung über diese Thematik gesprochen.
Gerade erst am Montag ist ein 23-jähriger Tscheche am Postalmklettersteig um Leben gekommen. Vor drei Wochen ist ein 21-jähriger Tscheche in den Tauern in den Tod gestürzt. Die Vermutung liegt nahe, dass viele Sportler aus Tschechien und aus dem europäischen Osten zu hohes Risiko in zu kurzer Zeit eingehen. Für die Bergrettung bedeutet dies eine enorme Belastung und zusätzlichen Stress.
Neben den unvorsichtigen Sportlern macht sich derzeit ein weiteres Problem bemerkbar: die Hitze. Weil es im Gebirge zu warm ist, ist die Gefahr der Steinschläge extrem groß. Vor allem im Abstieg müssen Bergsportler äußerst vorsichtig sein, erklärt Richard Freicham, Landesleiter der Bergrettung Salzburg.
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