Der Gift-Asphalt, der an mehreren Orten in Wien gefunden wurde, passt laut Greenpeace nicht zu den bisher bekannten Quellen im Burgenland und in der Steiermark. Nun steigt die Angst vor weiterer Verseuchung bei der betroffenen Bevölkerung.
Gibt es in Wien noch asbestverseuchten Schotter aus einer unentdeckten Quelle? Genau das befürchtet Greenpeace. Stefan Stadler, Sprecher des Investigativ-Teams der Umweltorganisation, hält es für möglich, dass neben den bereits gesperrten Steinbrüchen im Burgenland und in der Steiermark noch eine weitere Quelle existiert. Die aktuellen Proben seien nicht unbedingt den bereits bekannten Werken zuordenbar. „Es kann durchaus sein, dass ein weiterer Steinbruch mit Asbest belastet ist und immer noch Material ausliefert“, sagt Stadler. Seine Hoffnung: Die Stadt könne über die Lieferscheine herausfinden, woher das Material wirklich stammt.
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