Sein Beruf ist nicht alltäglich: Der Linzer Manfred Rauchensteiner (64) ist Emotionstrainer, Autor, Wissensentwickler und Glücksforscher. Zum Interview trafen wir uns in seiner pittoresken Wohnung in Alt-Urfahr – eine bunte Bleibe, die ebenso an Sigmund Freud wie an die Hippies erinnert. Rauchensteiner verriet „Tricks“, die es vielleicht leicht(er) machen, glücklich zu leben.
„Krone“: Wie wird man eigentlich Glücksforscher?
Manfred Rauchensteiner: Ich habe kurz studiert, war dann 22 Jahre bei Casinos Austria. Mich hat aber immer interessiert, wie unterschiedlich Menschen sind und auf Umstände reagieren. Und ich habe in der Verwandtschaft ein breites Spektrum gehabt – von der Kräuterhexe bis zum Generaldirektor ist alles da gewesen. Das hat mich immer schon fasziniert. Als sich dann die Arbeitsbedingungen bei Casinos Austria schwer verändert haben, war ich auf der Suche. Da habe ich dann den Glückstrainer gemacht und bin selbstständig geworden. Da war ich 45 Jahre alt.
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