Ein Start ganz nach Maß für Europas größte Open-Air-Sause: Hunderttausende Besucher strömten schon am ersten Festivaltag auf die Insel. Die „Krone“ meldet sich direkt vom großen Partygeschehen
Im Osten des Landes starteten am Freitag nicht nur alle Schüler in die lang ersehnten Sommerferien – auch auf der Donauinsel ging es endlich los. Eine Woche später als sonst. Bereits um 12 Uhr mttags gab der heimische Künstler Thorsteinn Einarsson den offiziellen Starschuss für das größte Open-Air-Festival des Kontinents. Mit einem besonderen Inklusionskonzert für Kinder und Jugendliche. Dazu wurde kostenlos Eis verteilt.
Bei sommerlichen Temperaturen knapp unter 30 Grad hatte es der erste Festivaltag bereits in sich. Denn trotz Spardrucks fährt das Donauinselfest auch heuer wieder groß auf: Rund 700-Stunden-Programm und 14 Bühnen warten auf insgesamt 4,5 Kilometer Festivalgelände auf die Besucher. Zwar stehen dieses Mal etwas weniger Bands und Künstler auf den Bühnen, dafür dürfen sie länger spielen – ein Plus für die Fans.
„Von Zartmann bis zur Jazz Gitti – alle sind da“
Traditionell stattete auch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) dem Mega-Freiluftfestival einen Besuch ab. Das obligatorische Gruppenfoto samt Rundgang mit der Wiener Stadtregierung durfte nicht fehlen. Auch SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler gesellte sich dazu. Der Stadtchef ist bereits Fan der ersten Stunde: „Ich war bereits bei der ersten Ausgabe dabei. Das Donauinselfest gehört einfach zu Wien. Von Zartmann oder den Edelseern bis hin zur Jazz Gitti – alle sind da“, schwärmt der Stadtchef über die Bandbreite der riesigen Veranstaltung.
Musikalisch bleibt die Vielfalt riesig: Von Pop, Rock und Metal über Rap und Schlager bis hin zu Electronic und Kabarett ist für jeden Geschmack etwas dabei. Herzstück der Insel ist auch dieses Jahr wieder die Krone Area zwischen der Floridsdorfer- und Schnellbahnbrücke. Hunderte Polizisten sorgen für einen reibungslosen Ablauf und vor allem für die Sicherheit. Dazu kommen noch rund 350 Security-Kräfte am gesamten Festivalgelände. Der Samariterbund Wien ist mit 250 Rettungs- und Notfallsanitäter sowie sieben Notfallmedizinern vor Ort.
Auf der Schlagerbühne heizte Sänger Andy Borg dem Publikum ein. Für ihn ist es ein Heimspiel. Schließlich ist er in Wien geboren und ganz in der Nähe der Insel, nämlich in Floridsdorf, aufgewachsen. „Es ist unbeschreiblich, hier daheim aufzutreten“, freute sich der 65-Jährige.
Auf der großen Festbühne dominierte am Freitag jedenfalls Indie-Rock und -Pop. Das deutsche Quintett Giant Rooks sorgte für Begeisterung und wurde stark umjubelt. Den großen Abschluss setzte dann Senkrechtstarter Zartmann, der Rap-Shootingstar aus Berlin.
Samstag heißt es dann: Bühne frei für große Namen und jede Menge Nostalgie. Neben Italo-Star Nek sorgen Katrina („Walking on Sunshine“), die Earth, Wind & Fire Experience mit Ex-Mitglied Al McKay und STS-Legende Gert Steinbäcker für eine musikalische Zeitreise.
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