Linzer Westring

Um 376 Millionen Euro wird nun Tunnel gebaut

Oberösterreich
03.07.2026 15:16
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Wie bei Spatenstichen üblich, wurde am Freitagvormittag von Politikern und Vorständen im Anzug geschaufelt. Grund: Der Start zum Bau des gut drei Kilometer langen Tunnels – zweispurig, in zwei Röhren -, der in Linz die neue Donautalbrücke mit der Mühlkreisautobahn verbinden wird. Die zweite Bauetappe des Westrings. 

Der Tunnel wird durch den Freinberg getrieben, die Kosten für die zweite Bauetappe des Linzer Westrings sind mit 376 Millionen Euro veranschlagt. Noch im Juli wird die Baustelle eingerichtet, in sechs Jahren soll die Verkehrsfreigabe erfolgen. Rund deine halbe Million Kubikmeter Gestein wird aus dem Berg geholt. Das meiste davon soll laut Asfinag gleich beim Tunnelportal auf Schiffe verladen werden. Dafür wird eine neue Anlegestelle geschaffen. Dieses Vorgehen soll 75.000 Lkw-Fahrten ersparen.

Bis zu 60 Prozent Verkehrsentlastung
Die A 26, die insgesamt 1,2 Milliarden Euro kostet – zehn Prozent zahlt das Land OÖ, fünf Prozent die Stadt Linz -, ist bekanntlich nicht unumstritten. Die Befürworter sprechen von einer Verkehrsentlastung der Linzer Einfallsstraßen um bis zu 60 Prozent. Die Gegner der Initiative „Verkehrswende, jetzt!“, deren Lager beim Linzer Bergschlösslpark heuer im Februar geräumt wurde, halten das für eine „Entlastungslüge“.

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