Der Wiener Gemeindebezirk Favoriten kämpft seit Jahren um mehr Polizei – mit Petitionen, Bürgerinitiativen, parlamentarischen Anfragen. Die Antwort des Staates: Ein Blaulicht-Transporter wird abgezogen. Intern heißt es „Sparmaßnahmen“. Nach außen spricht die Polizei plötzlich von einem „auslaufenden Leasingvertrag“. Die „Krone“ hat das Dokument.
Nur rund 300 Polizisten für 223.000 Einwohner. Bewohner, die nach einem Notruf laut Favoritens Bezirksvorsteher Marcus Franz (SPÖ) 45 Minuten warten – und dann gar keinen Beamten sehen. Das ist Favoriten. Wiens bevölkerungsreichster Bezirk, chronisch unterversorgt, seit Jahren vertröstet.
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