Noch mehrere Vermisste
26 Badetote an einem Wochenende in Deutschland
In Deutschland sind bei der Hitzewelle am Wochenende mindestens 26 Menschen bei Badeunfällen gestorben. Darunter ist etwa ein 17-Jähriger, der aus einem Baggersee in Peine (Niedersachsen) tot geborgen wurde. Nach mehreren Personen wird noch gesucht.
In der Hauptstadt Berlin starben am vergangenen Wochenende drei Menschen bei Badeunfällen. Dort wird noch ein Schwimmer vermisst, der von einem Tretboot aus ins Wasser gegangen ist. Auch an der Talsperre Pöhl (Sachsen) wurde am Montagmorgen nach zwei vermissten Männern gesucht. Die beiden waren am Sonntagnachmittag von der Strömung abgetrieben worden und anschließend nicht mehr zu sehen. Ihre Begleiterin schaffte es mit dem Tretboot unverletzt zurück ans Ufer und schlug Alarm.
Wie die „Bild“ berichtete, sind am vergangenen Wochenende mindestens 26 Buben und Männer bei Badeunfällen in Deutschland gestorben. Darunter sind etwa ein 17-Jähriger in einem Baggersee und ein 30-Jähriger, der in einem See in Rheinland-Pfalz unterging. Als er nicht mehr zurückkehrte, schlugen seine Freunde Alarm. Acht weitere Menschen wurden noch in Krankenhäuser gebracht, starben dort aber wenig später.
Auch 2025 waren 82 Prozent der Ertrunkenen in unserem Nachbarland männlich. „Männer allgemein sind risikofreudiger. Sie können Gefahren verkennen oder teilweise auch ignorieren“, sagte Martin Holzhause von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zur Zeitung. Junge Männer würden sich oft überschätzen, ältere seien zudem öfter von Herz-Kreislauf-Problemen betroffen.
Hitzerekord gebrochen
Wie berichtet, ist am Sonntag in Deutschland zum dritten Mal in Folge der Temperaturrekord gebrochen worden. Der Höchstwert von 41,7 Grad wurde am Nachmittag in Neißenmünde (Brandenburg) gemessen. Der vorherige Hitzerekord für Deutschland hatte sieben Jahre gehalten und bei 41,2 Grad Celsius gelegen, gemessen am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen.
Auf die Hitze folgten Unwetter, unter anderem Starkregen und Sturmböen in Niedersachsen und ein Gewitter mit Starkregen in Brandenburg. Für Montag gibt es Unwetterwarnungen für den Norden Deutschlands, darunter erneut Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Zunächst kühlt sich das Land wieder etwas ab. Die Höchsttemperaturen fallen auf 25 bis 29 Grad, nur im Südosten werden bis zu 32 Grad erwartet.











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