LayerLab.net

Start-up macht Grazer dank 3D-Drucker zur Skulptur

Elektronik
17.09.2014 14:44
Mit einem der bisher größten mobilen 3D-Scanner hat sich das Grazer Start-up-Unternehmen LayerLab.net beim österreichischen Patentamt registriert. Das runde Gebilde misst fünf mal vier Meter und kann Menschen oder sogar ganze Gruppen scannen. Aus den Daten werden dann detailgenaue Miniaturstatuen Schicht für Schicht dreidimensional gedruckt. Eröffnung des LayerLab-Geschäfts ist am 20. September.

Das im Jänner vom Trio Angelique Gradwohl und Christof und Jutta Kirschner gegründete Unternehmen hat die Idee der Fotografie weiterentwickelt und die ellipsenförmige "3D Avatar Station" entwickelt.

Sie ist mit 64 Spiegelreflexkameras ausgestattet, die innerhalb von Sekunden einen kompletten Körper von außen erfassen. Dafür sei nicht einmal absolute Regungslosigkeit notwendig, weshalb die Vorrichtung auch für Kleinkinder oder Haustiere geeignet ist.

Druck der Statuen dauert einen Tag
Die Kameras generieren zweidimensionale Fotos, die über eine Software zu einer dreidimensionalen, digitalen "Punktwolke" verarbeitet werden. Nach manueller Nachbearbeitung druckt ein 3D-Drucker innerhalb eines Tages die kleinen Statuen, die der lebendigen Vorlage bis auf die Größe gleichen. Ab 20. September können Kunden in das LayerLab-Geschäft nahe dem Grazer Kunsthaus kommen und eine Miniaturstatue von sich selbst fertigen lassen.

Neben lebendigen Motiven stellt das Start-up auch Modelle für Bauträger und Architekten sowie Deko-Gegenstände und Schmuck mit dem Printer her. Eine eigene Designlinie namens "Kantentreu" wurde schon ins Leben gerufen.

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