Das Bundeskriminalamt und die Österreichische Nationalbank warnen vor einer neuen Form des Phishing: dem „Quishing“. Gemeint ist damit ein Phishing-Angriff via QR-Code, um Menschen auf gefälschte Internetseiten, beispielsweise von einer Bank oder einem Online-Shop, zu locken.
Das Bundeskriminalamt warnt vor zu schnellem Scannen der Codes, ohne vorher die dahinterliegende Adresse zu prüfen. Smartphones öffnen die Zielseite eines QR-Codes häufig automatisch, wodurch eine besonders große Gefahr entsteht, Opfer eines betrügerischen Codes zu werden.
„Kriminelle setzen darauf, dass Menschen aus Gewohnheit schnell scannen und handeln. Nehmen Sie sich daher einen Moment Zeit, die angezeigte Internetadresse zu prüfen“, so Bundeskriminalamt-Direktor Andreas Holzer laut Aussendung vom Dienstag.
Vorsicht ist vor allem geboten, wenn durch Nachrichten wie „Zugang läuft ab“ oder „sofort scannen“ Handlungsdruck aufgebaut wird, das Mail oder der Brief unerwartet kommen oder die Anrede darin unpersönlich ist. Auch sollten bei Online-Portalen, zu denen man mit einem Link oder QR-Code gekommen ist, keine vertraulichen Daten eingegeben werden.
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