Ohne Seil geworfen

21-Jährige stürzt beim Rope Jumping in den Tod

Ausland
14.06.2026 11:56
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Rope Jump in Brasilien nahm ein tragisches Ende. Eine 21-Jährige hatte einen Sprung von der „Skeleton Bridge“ in São Paulo gebucht. Das Unternehmen, das die Sprünge organisierte, hatte jedoch vergessen, das Seil anzubringen. Die junge Frau stürzte ungesichert in die Tiefe. Sie war sofort tot.

Die junge Frau wurde von drei Personen des Rope-Jumping-Unternehmens von der Brücke geworfen. Scheinbar war im Vorhinein niemandem aufgefallen, dass keine Sicherheitsausrüstung angebracht wurde.

Frau zahlte viel Geld für den Sprung
Der tödliche Unfall ereignete sich an der Ponte do Esqueleto („Skelettbrücke“). Die seit Jahrzehnten ungenützte Brücke hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ziel für Adrenalin-Junkies entwickelt. Das Opfer soll für den Sprung rund 290 Dollar bezahlt haben, inklusive Videoaufnahme.

Videos zeigen den Moment des Unfalls.
Videos zeigen den Moment des Unfalls.(Bild: Krone-Collage/Screenshot/ X @RapidReport2025)

Zeugen waren schockiert
Zeugen berichteten von Schreien, nachdem die Umstehenden bemerkt hatten, dass die Frau ohne Seil in die Tiefe geworfen wurde. Die Betreiber des Unternehmens bemerkten das Fehlen der Sicherheitsmaßnahmen wohl erst nach dem Sprung.

Ähnlich wie Bungee-Jumping
Rope Jumping ist ein Extremsport, bei dem sich Menschen gesichert mit einem Kletterseil in die Tiefe stürzen. Im Gegensatz zum bekannteren Bungee-Jumping ist das Seil kaum elastisch. Es wird üblicherweise versetzt von der Absprungstelle befestigt, sodass der Sturz durch eine Pendelbewegung abgefedert wird.

Frau starb an schweren Verletzungen
Als Rettungskräfte vor Ort eintrafen, konnten sie nur noch den Herz-Kreislauf-Stillstand und den Tod der jungen Frau auf der Brücke feststellen, bevor ihr Leichnam in die Rechtsmedizinische Klinik gebracht wurde. 

Schon in der Vergangenheit schwere Unfälle an dem Ort
Nach Angaben der Behörde wurden sechs Personen zur örtlichen Polizeistation gebracht, von denen drei in Gewahrsam blieben. Laut „CNN Brasil“ hatte es an dem Ort in der Vergangenheit bereits schwere, teils tödliche Unfälle gegeben. Ein Problem seien die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen.

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